Jimmy Webb

Just Across The River

Jimmy Webb hat uns unvergessliche Momente der Popmusik geschenkt. Keine Frage, keine Zweifel. Mit JUST ACROSS THE RIVER hat er sich - weil es scheinbar kein Anderer tat - eine eigene Tribute Platte geschenkt. Und die legt klingendes Zeugnis davon ab, dass seine Songs wirklich so etwas wie das Ewigkeitsgen haben. Auch wenn seine Lieder von einigen Ignoranten als Mickey-Maus-Popsongs bezeichnet werden und in sich den Popcharts wohlig tummelten, sie haben den Herzschlag des Country.
Viele Beschreibungen Webbs überschlagen sich geradezu. Am schönsten fand ich den Satz: Er ist ein Pop-Wunderkind, mit dem Midas-Touch. Also alles was er anfasst, verwandelt sich in Gold. Nur, dieses Gold klingt auch noch. Für einige seiner alten Hits hat sich der Songschreiber hochkarätiges Personal ins Studio geladen. Und das war gut so, denn seine Soloausflüge allein, hätten nicht gereicht, um JUST ACROSS THE RIVER zur CD des Monats zu machen. Mit 63 kann seine Stimme nicht mehr überzeugen - schließlich ist er nicht Willie Nelson, mit dem er ebenso im Duett singt, wie mit Linda Ronstadt (sigh) oder Mark Knopfler - um nur drei der Mitstreiter zu nennen. Diese Duette sind es, die dieses Album zu dem machen, was es ist, ein Blick über den Fluss des Lebens von Jimmy Webb. ego
E 1

****

CD des Monats September 2010

 

CD-Tipps

Themen & CDs Buch-Tipps

Suchen nach