Ray Wiley Hubbard

A: Enlightenment B: Endarkenment (Hint...)

Ray Wylie Hubbard

A. Enlightenment B. Endarkenment (Hint: There Is No C)

„A: Enlightenment B: Endarkenment (Hint There Is No C)“ ist Ray Wiley Hubbards erstes Album seit 4 Jahren. Das Warten hat gelohnt. Der Mann aus Oklahoma mit Wohnsitz in Texas hat mehr als nur bemerkenswertes Stück Americana produziert. Nur ganz knapp mussten sich Album und Mann der „CD des Monats Februar 2010“ geschlagen geben.
Kehlig rau und doch auch zugleich sanft dringt Hubbards Stimme direktemang in den Emotionsbereich des Hörers. Zusammen mit Hayess Carll komponierte er „Drunken Poets Dream“ – nach Drogen- und Alkoholentzug - sicher nicht mehr sein alter ego. Aber Hubbard weiß eben wovon er singt und das spürt man sofort. Ich gehe soweit zu behaupten, mit „A: Enlightenment B: Endarkenment (Hint There Is No C)“ hat Hubbard sein Meisterwerk abgeliefert. Wie er dieses Album noch toppen will, wird er und die Zeit zeigen – allerdings, wie auch immer - bisher hat er es immer noch geschafft.
Ray Wiley Hubbard lädt uns ein auf eine Reise durch seine Welt. Diese hubbardsche Welt ist erdig, manchmal schmutzig und doch letztlich immer lebendig. Hubbard kommt nicht himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt daher – er hält die Grenze zwischen den Welten. Diese CD legt man nicht auf um sich einen angenehmen Abend zu machen, diese CD legt man auf um sich selbst zu ergründen, sich mit sich selbst aus auseinanderzusetzen und Hubbards Songs sind die geeigneten Mittler. Der Alternativ- Gospel „The Four Horsemen of the Apocalypse“ ist für mich bereits jetzt eines der essenziellen Lieder des kommenden Jahrzehnts. Uwe Golz

Bordello Records

*****

Runner Up
CD des Monats Februar 2010

 

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